(Letzte Aktualisierung: 02.02.12)
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Mitgliederversammlung 2011
Unsere Mitgliederzahl ist
um 25 Neuzugänge gewachsen, freut sich Ingeborg Koch-Dreier in ihrem
Jahresbericht auf der Mitgliederversammlung des Hospiz- und Palliativverein
Rotenburg, an der nicht nur viele der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern
teilnahmen. Auch die Schirmherrin Mechthild Ross-Luttmann und Superintendent
Hans-Peter Daub folgten der Einladung.
Die ehrenamtlichen Mitarbeiter begleiteten in diesem jahr bisher 29 Menschen. Darunter waren 2 Kinderbegleitungen.
Eine wichtige Information an diesem Abend
war, dass der Palliativstützpunkt die Anerkennung durch die Krankenkassen
beantragen wird. Der Palliatvstützpunkt mit seinen
Kooperationspartnern, bisher teil des Hopiz- und Palliativvereins, setzt sich
als multifunktionelles Netzwerk v.a. für die medizinische und pflegerische
Versorgung schwerstkanker Menschen ein. Er möchte sich auch für die
psychosozialen Bedürfnisse der Menschen einsetzten und arbeitet eng mit den
Hausärzten zusammen.
„Obwohl wir nun schon 269
Mitglieder sind, hoffen wir, dass noch viel mehr Menschen unserem Verein
beitreten“, wünscht sich die Vorsitzende und würdigt den Einsatz Aller für ihre
unermüdliche Mitarbeit bei den vielen Aktivitäten, die über das ganze Jahr
stattfgefunden haben.
Kinderhospizarbeit als Lebensbegleitung
Wir tragen mit – Im Leben und im Sterben
Um Ihnen nahe zu bringen wie die Kooperation
zwischen dem ambulanten Kinderhospizdienst Löwenherz und unserem Verein
aussieht hat Frau
Yvonne Hanf von Löwenherz am 11.10.11 über die Entstehung der Kinderhospizarbeit
berichtet
und wir zeigten den Film "Ein Tag im Kinderhospiz". Ergänzend berichteten
unsere beiden ausgebildeten KinderhospizbegleiterInnen von ihren
Erfahrungen und erläuterten gemeinsam mit der Koordinatorin die Vernetzun.
Seit 2010 bietet der Verein auch Begleitungen
für sterbende Kinder an. In diesem Zusammenhang zeigten wir im Oktober 2011 den Kinofim "Die Mondscheinkinder".
Hospizgottesdienst in Rotenburg mit Gospelchor
Unter dem Thema "Mensch sein - Mensch bleiben" feiert die Kirchengemeinde "Zum Guten Hirten" am 9. Oktober in
Rotenburg einen Hospizgottesdienst, der vom Gospelchor Zuviert
musikalisch bereichert wurde. Ehrenamtliche Hospizmitarbeiterinnen und
-mitarbeiter berichteten von ihren Begleitungen sterbender Menschen und gaben damit einen Einblick in die Arbeit unseres Vereins.
Finteler Jazzfrühschoppen 2011
Am Sonntag, 7.August 2011 fand bereits das fünfte Mal in Folge der von Marita von Fintel organisierte Jazzfrühschoppen mit den New Orleans Feetwarmers zu Gunsten unseres Vereins statt.
Dank des guten Wetters fanden über 300 Besucher den Weg zum Finteler Heimathaus, wobei die Jazzband natürlich ein absolutes Highlight ist. In entspannter Atmosphäre wurde nett geklönt und für das leibliche Wohl wurde wieder hervorragend gesorgt. Auch viele Lose konnten wieder verkauft werden, wobei der Erlös für unseren Verein in Höhe von EUR 1821 zusammen kam.Rotenburg 19.06.2011
„Das war eine kleine aber sehr feine Feier“, schwärmte Rotenburgs Bürgermeister Detlef Eichinger nach der Theateraufführung von Dorit Meyer-Gastell, von deren Leistung er sichtbar beeindruckt war. Meyer-Gastell spielt am Hamburger Theater Esprit, und setzte das Leben der Mascha Kaléko, einer heimatlosen getriebenen Dichterseele, anhand ihrer Gedichte auf grandiose Weise in Szene. „Ich lass mich nicht zähmen“, hieß der vielversprechende Titel des Stückes, was wirklich lohnenswert war, sich anzusehen.
Aber nicht nur Rotenburgs Bürgermeister gab sich anlässlich unseres fünfjährigen Jubiläums die Ehre und dankte allen Mitarbeitern für ihre Arbeit und Engagement für diese doch nicht einfache Aufgaben, die sie in ihrer Freizeit ausüben. Auch unsere Schirmherrin Mechthild Ross-Luttmann ließ es sich nicht nehmen und folgte unserer Einladung, wobei sie der Arbeit unseren Helfern größten Respekt zollt und auch nochmal die Wichtigkeit des Vereins verdeutlichte. Ihrer Worte schloss sich auch Superintendant Hans-Peter Daub an, der ebenfalls in seiner Rede das Engagement der Mitglieder des Vereins würdigte.
Viel Beifall bekamen Johanna Weigle, Querflöte und Kerstin Lubkowitz am Klavier, die mit ihrem musikalischen Rahmen eine ganz besondere Note gaben
Sören Daniel von der Sparkasse Rotenburg und Hartmut Berger vom Lions Club Scheeßel überbrachten je einen Scheck über 200 EUR.
Gehört das so ??! - Die Geschichte von Elvis
Der Verein zeigte die Trostgeschichte nach Peter Schössows , ein Theaterstück mit Schauspiel, Figurenspiel und Musik im April 2011.
Das Stück wird aufgeführt von Thea T ins Blaue in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche e.V.
Aromatherapie bei
SterbendenFrau Anke Friedrich hielt am 09.02.2010einen Vortrag über Aromatherapie im Rahmen der Fortbildungsreihe für Hospizmitarbeiter/innen.
"Marias letzte Reise"
Am 28.09.10
wurde der Film "Marias letzte Reise" im Cafe Kubus in der
Nordstr. 3 gezeigt.
Das Nordic Walking Event für den guten Zweck fand am 17.09.2010 zugunsten unseres Vereines statt.
Jazzfrühschoppen in Fintel
Am Sonntag, 1.August 2010 fand zum vierten Mal in Folge der von Marita von Fintel organisierte Jazzfrühschoppen mit den New Orleans Feetwarmers zu Gunsten unseres Vereins im Garten des Finteler Heimathauses statt.
Jahr für Jahr erfreut sich dieses Ereignis in zwangloser fröhlicher Atmospäre bei feinster Jazzmusik größerer Beliebtheit. In diesem Jahr konnten dank vieler Sach- und Gutscheinspenden zum ersten Mal Lose verkauft und 70 (!) Gewinne vergeben werden.
Foto: Hannelore Rutzen
In der Mitte des Lebens - |
Am 17.Juni 2010 hielt Frau Koch-Dreier einen Vortrag zum Thema "Demenz in der Sterbebegleitung".
Tag der offenen Tür
Am 9.Juni 2010 stand unser neues Büro anlässlich eines Tages der Offenen Tür allen Interessierten zur Besichtigung offen.
"Diesseits-Jenseits"
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Diesseits-Jenseits" hat unsere Vorsitzende Frau Ingeborg Koch-Dreier und unser stellvertrender Vorsitzender Pastor Stieber am 19.2.10 an einem Podiumsgespräch im Kantor-Helmke-Haus teilgenommen.
Am 27.2. nahm auch unser Verein mit einem Info-Stand im Foyer des Kantor-Helmke-Hauses teil. Die Koordinatorin und drei HospizmitarbeiterInnen konnten Kontakte knüpfen und vielseitige Gespräche führen.
Foto: Ursula Meier
Erster Kinderhospizhelfer
Im April beendete der erste ehrenamtliche Hospizhelfer des Vereins seine Zusatzausbildung zum Kinderhospizhelfer. Ab sofort steht er für eine kinderhospizliche Begleitung im Auftrag unseres Vereins zur Verfügung.
Der Verein hofft, dass noch weitere ausgebildete Hospizhelfer sich bereit erklären, die zusätzliche Ausbildung durch das Kinderhospiz Löwenherz mitzumachen, um der Nachfrage nach einer ambulanten Betreuung sterbender Kinder im Bereich Rotenburg nachkommen zu können.
Kursus abgeschlossen
Nach dem letzten vertiefenden Teil des Kurses „Sterbende begleiten lernen“ erhielten zehn Frauen und zwei Männer am 31. Januar 2010 aus der Hand der Vorsitzenden Ingeborg Koch-Dreier ihre Zertifikate als HospizmitarbeiterInnen.
Mentorin war Schwester Heidemarie Führer, die den Kurs zum ersten Mal im Rahmen zweier mehrtägiger Aufenthalte im Lutherstift in Falkenburg vermittelte und von dieser Möglichkeit der intensiven Zusammenarbeit mit den TeilnehmerInnen begeistert ist.
Der Verein freut sich, dass damit die Anzahl der einzusetzenden SterbebegleiterInnen vergrößert wird und dankt den zwölf Absolventen für Ihr ehrenamtliches Engagement.
In Würde sterben - in Würde leben
Im Rahmen der Vorträge im Gesundheitshaus Rotenburg hat unsere Koordinatorin Elke-Sofie Glenk am 14. Januar 2010 anhand von Beispielen über den Verein für Palliativ- und Hospizarbeit erzählt.
Sie erläuterte, wie Angehörige entlastet werden und sterbende Menschen Ansprechpartner und mitmenschliche Zuwendung erhalten können.
Neue Gesichter im Vorstand
In unserer noch jungen Vereinsgeschichte standen zum ersten Mal die Vorstandswahlen im Rahmen einer Mitgliederversammlung an...... und konnten wegen zuwenig erschienener stimmberechtigter Mitglieder erst an einem zweiten Termin am 2. Dezember 2009 satzungsgemäß durchgeführt werden.
Dem neuen Vorstand gehören auf eigenen Wunsch Professor Ulrich Carl als stellvertretender Vorsitzender und Herr Wilfried Völz als Schatzmeister nicht mehr an. Für sie wurden Dr. Christoph Schlichting als stellvertretender Vorsitzender und Herr Hinrich Peters als Schatzmeister gewählt. Sie werden für die nächsten drei Jahre mit den bisherigen Vorstandsmitgliedern zusammenarbeiten, die sich bereit erklärten, ihre Aufgaben für den Verein fortzuführen und dafür das Votum der anwesenden Mitglieder erhielten.
Frau Koch-Dreier bedankte sich bei den scheidenden Vorstandsmitgliedern für deren geleistete Arbeit in der Aufbauphase des Vereins mit herzlichen Worten und einem kleinen Präsent.
"Die Lebenslange Würde des Menschen"
Am 22. September 2009 hielt Schwester Heidemarie Führer einen Vortrag über "Die lebenslange Würde des Menschen" im Rathaus Rotenburg.
Scheeßeltag
Der Verein war am 29. August 2009 auf dem Scheeßel-Tag mit einem Informationsstand vertreten.
Kirchenjubiläum in Fintel
Anlässlich des 125jährigen Kirchenjubiläums der Finteler Kirche war Superintendent Daub am ersten Adventssonntag Gast in Fintel und stattete unserem Infostand auf dem Weihnachtsmarkt einen Besuch ab. Dort boten Ingeborg Koch-Dreier, Ursula Meier und Reiner Helberg an zwei Tagen nicht nur Informationen sondern auch Hospizwein an.
Jazzfrühschoppen
Am 16. August 2009 fand in Fintel am Heimathaus (Pferdemarkt) ein Jazzfrühschoppen mit den New Orleans Feetwarmers statt, dessen Reinerlös dem Verein gespendet wurde.
Öffentlichkeitsarbeit
Seit November 2008 haben Frau Meier und Frau Blank die Öffentlichkeitsarbeit unseres Vereines übernommen.
Leben bis zuletzt
Am 30.10.2008 verstarb Dr. Ulrich Gallwitz. Er hat den Aufbau unseres Vereins durch seine Arbeit im Beirat für Öffentlichkeitsarbeit in vielfältiger Weise unterstützt. |
Langfristiges Ziel zur Finanzierung der vielfältigen Aufgaben des Vereins ist es, 2000 Mitglieder zu werben. Die Jahresbeiträge in Höhe von nur 30 € pro Mitglied würden die Kosten aller Aufgaben des Vereins allein über Mitgliedsbeiträge sichern. Dies Ziel wollen wir in vier Jahren erreicht haben, denn die finanzielle Förderung aus Landesmitteln läuft nach vier Jahren aus.
In der kurzen Zeit seit der Entstehung zählt der Verein immerhin schon etwa 170 Mitglieder, vom Ziel sind wir aber noch weit entfernt. Auch sog. "passive Mitglieder" sind dem Verein herzlich willkommen. Das bedeutet eine Mitgliedschaft ohne aktive Mitarbeit oder Engagement. Ebenso sind Einzelspenden eine wichtige Stütze in der langfristigen Finanzierung unserer Aufgaben.
Das Finanzamt hat die Gemeinnützigkeit des Vereins bestätigt, so dass Spenden steuerlich geltend gemacht werden können.
Hospizhelfer sind im Einsatz
„Was wird mich da wohl erwarten?“ fragte sich die ausgebildete ehrenamtliche Hospizmitarbeiter/innen bange, als sie ihre erste Sterbebegleitung bei einem älteren, krebskranken Mann begann. Aber dank der intensiven und guten Ausbildung waren die ersten Berührungsängste schnell überwunden. „Wir waren gut vorbereitet und es lief fast wie im Lehrbuch ab, das hat mir den Einstieg sehr erleichtert“ sagt sie im Rückblick.
Unter dem Motto: „In Würde leben – in Würde sterben“ will der Hospizverein dazu beitragen, dass die letzte Lebensspanne und das Abschiednehmen als lebenswert erfahren wird. Das Sterben gehört zum Leben dazu. Allerdings löst der Umgang mit Sterben und Tod oft Unsicherheit, Ängste und ein Gefühl der Hilflosigkeit aus. Angehörige fühlen sich zunehmend überfordert, wenn sie allein eine(n) Sterbende(n) betreuen. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Begleitung ehrenamtlich und kostenfrei im Rahmen seiner Möglichkeiten anzubieten. Er möchte die Angehörigen entlasten, für die sterbenden Menschen Ansprechpartner sein und mitmenschliche Zuwendung geben.
„Der Kranke hatte das Bedürfnis, immer wieder von seiner verstorbenen Ehefrau und aus seiner Kindheit zu erzählen“, weiß die Hospizmitarbeiterin zu berichten. „Und das haben die Angehörigen natürlich schon einige Dutzend Mal gehört. Für mich war das aber alles neu und interessant.“
Hospizmitarbeiter/innen sind vor allem aufmerksame und geduldige Zuhörer. Gute Kommunikation fängt eben mit interessiertem Zuhören an! Nicht umsonst hat uns der liebe Gott zwei Ohren, aber nur einen Mund gegeben.
Seit April 2008 steht nun ein Team von rund 30 ehrenamtlichen Hospizmitarbeiter/innen bereit, um mit sterbenden Menschen das letzte Stück ihres Weges gemeinsam zu gehen. Und die ersten mussten nicht lange auf einen Einsatz warten. Schon gut ein halbes Dutzend Begleitungen waren nach wenigen Wochen vermittelt. (Telefonnummer für Anfragen zur Begleitung: 0172 - 4336053)
Ebenso wird das Beratungstelefon gut angenommen, das allen, die an der Versorgung eines Schwerstkranken beteiligt sind, Rat und Hilfe vermittelt. Die Anrufe werden je nach Fragestellung (pflegerisch, medizinisch, organisatorisch etc.) an den jeweils kompetenten Kooperationspartner weitergeleitet. (Telefonnummer hierfür: 04266 - 955370)
Hospizmitarbeiter/innen beenden Ausbildung
(Foto: Goldstein) |
Hospizverein dankt für viele Spenden
Seit der Gründung des Vereins hat sein Bekanntheitsgrad, auch dank einer wohlwollenden Presseberichterstattung, stetig zugenommen. Erfreulich ist, dass die Wichtigkeit und Dringlichkeit der Ziele des Vereins erkannt werden. Hier gibt es viele positive Rückmeldungen. Aufgrund einer breiten Öffentlichkeitsarbeit mit Präsentationen auf Veranstaltungen sowie Vorträgen in Clubs und Vereinen wird unser Engagement wahrgenommen und gewürdigt. Dies zeigt sich durch viele große und kleine Spenden, die uns von Geschäftsleuten, Organisationen, Vereinen und Privatpersonen zugeflossen sind.
Bei allen Spendern möchte sich der Verein hiermit ganz herzlich bedanken! Ohne Ihre Unterstützung und Hilfe hätten wir in so kurzer Zeit nicht so viel erreichen können.
